GRÜNE sind wie sie sind, und das ist gut so – Wahlkampfabschlussparty mit Claudia Roth im Kösterhof in Ofen/ Bad Zwischenahn

Susanne Miks (links) und Claudia Roth

Am 18.01.2013 lud die Landtagskandidatin der Ammerländer GRÜNEN, Susanne Miks, zusammen mit dem Kreisverband Ammerland und dem Ortsverband Bad Zwischenahn von Bündnis 90/ Die Grünen zur Wahlkampfabschlussparty in den Kösterhof in Ofen/ Bad Zwischenahn ein. Besonderer Gast des Abends war die GRÜNE Bundesvorsitzende Claudia Roth.

In ihrer Begrüßung der etwa 100 Gäste, die an dem Abend im Kösterhof zusammen gekommen sind, bedankte sich Susanne Miks bei allen, die sich bei Wind, Wetter, Sonne und Frost im Wahlkampf engagiert haben und bei allen, die den GRÜNEN als Einzelpersonen oder Organisationen nahe stehen, für die erfahrene Unterstützung und für die intensiven Gespräche der letzten Monate. „Der Wechsel ist möglich“, sagte die Landtagskandidatin der GRÜNEN für den Wahlkreis Ammerland. „Bis zum Wahlsonntag, 18.00 Uhr werden wir alles daran setzen, damit der Wechsel auch tatsächlich gelingt.“

Die GRÜNE Bundesvorsitzende Claudia Roth fügte hinzu: „Niedersachsen muss der Auftakt für ein Jahr der politischen Wechsel in Deutschland und Europa sein.“ In einem gesellschaftspolitischen Rundumschlag zählte Claudia Roth viele gute Gründe auf, GRÜN zu wählen. So weise der schöne Veranstaltungsort, der Kösterhof, ein Raum, der sicherlich schon viel gesehen habe und erzählen könne, auf ein wichtiges GRÜNES Thema hin. „Wir wollen eine vielfältige, ökologische und bäuerliche Landwirtschaft mit fairen Einkommen und ein Ende der Förderung und Privilegierung der Agrarindustrie.“ Das sei immens wichtig für Artenvielfalt, Naturschutz, Bewahrung der Schöpfung und Ernährungssicherheit.

Auch auf die Themen „Frieden“ und „Menschenrechte“ ging Claudia Roth ein. „Panzer an Länder zu verkaufen, in denen es keine Menschenrechte gibt, ist zutiefst unmoralisch, das darf es nicht geben, und mit uns GRÜNEN wird es das nicht mehr geben, deswegen brauchen wir den politischen Wechsel auch auf Bundesebene“, rief sie engagiert.

Im Anschluss an ihre kämpferische Rede stellte Claudia Roth ihre Qualitäten als DJ unter Beweis und begann mit Tim Bendzkos Hit „Nur noch kurz die Welt retten“. Das Spektrum der Musik reichte dann von Marianne Rosenberg über Rio Reiser bis zur aktuellen Popmusik. „GRÜNE sind wie sie sind, und das ist gut so. Unsere Glaubwürdigkeit ist unser großer Trumpf“, sagte Claudia Roth und endete mit Gloria Gaynors „I am what I am“. 

Die Tanzfläche war die ganze Zeit gut gefüllt. Und das blieb auch so, als DJ Timo den „Plattenteller“ übernahm und bis weit nach Mitternacht Musikwünsche verschiedenster Art der Gäste spielte.

 

Text: Sonja Wagner

Bild: Müller-Saathoff

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